Zucht von Marienkäfern
Kinder entdecken die Entwicklung von der Larve zum Motschegiebchen
Anfang Mai bekamen die Kinder des Entdeckerlandes ein wundersames Paket. Auf diesem stand VORSICHT - lebende Tiere.
In dem Paket befand sich eine Dose mit Papierstreifen. Beim genauen Hinsehen konnten die Kinder zwischen den Schnipseln kleine schwarze Tiere entdecken.
Von der Erzieherin erfuhren sie, dass es sich bei den Krabbeltieren um die Larven von Marienkäfern handelte. Gemeinsam mit der Erzieherin schauten sie sich Bilder an und erfuhren Wissenswertes aus dem Lebenszyklus des Marienkäfers von der Paarung, über die Ablegung der Eier bis zum Schlüpfen der Larven und deren Fressgewohnheiten.
Fleißig gingen die Kinder auf die Suche nach Blattläusen. In großer Gewischwindigkeit frassen die Larven die Blattläuse. Obwohl sie blind sind, finden sie die Nahrung durch ihren Tastsinn.
Die Larven wuchsen schnell und verpuppten sich nach circa einer Woche. Dann hängten sie sich an die Unterseite eines Blattes.
Über ein verlängertes Wochenende nahm ein Junge der Gruppe die "Puppen" mit nach Hause in Pflege. Er forschte auch sehr interessiert mit seinen Eltern nach, was Marienkäfer noch an Nahrung mögen und fand heraus, dass ihnen Rosinen schmecken. Während der häuslichen Pflege verwandelten sich die ersten Puppen in Marienkäfer.
Zurück im Kindergarten schlüpften noch weitere Marienkäfer aus den Puppen. Gemeinsam konnten wir alle beobachten, dass die winzig kleinen Marienkäfer zuerst gelb sind. Nach ein bis zwei Tagen färben sie sich rot und bekommen ihre typischen schwarzen Punkte.
Nach guter Pflege und Fütterung war es endlich so weit. Wir verabschiedeten unsere Marienkäfer in die Freiheit und setzten sie in unseren Hochbeeten im Garten aus.